Aufbruch, Emanzipation, Protest und Pragmatismus

Orientierung und Mobilität in den 1970ern. Eine junge Frau geht die Stufen zum Gleis am Marburger Bahnhof hoch.

Die spannenden 1970er

"1968" und die Studentenrevolte stehen gerade in der Universitätsstadt Marburg für eine Aufbruchsbewegung - weit über die Hochschule hinaus. So rücken auch Fragen von Selbstbestimmung und Selbstständigkeit, Heimerziehung und Emanzipation von Menschen mit Handicaps auf die Tagesordnung und machen die 70er Jahre zu äußerst bewegten Zeiten.

An der blista protestieren Schüler und Eltern. Sie sagen „Nein!“ zu dem geplanten „Zentralbau mit Kegelbahn und Kiosk“ auf dem Gelände und beeinflussen damit bis heute das aktuelle, dezentrale Internats-Konzept mit über ganz Marburg verteilten Wohngruppen.

Die aus den USA importierte Idee von systematischen Schulungen für Orientierung, Mobilität und lebenspraktische Fähigkeiten unterstützen diese Entwicklung. Der Langstock wird auch in Marburg weiterentwickelt. Und die blista trifft für die Carl-Strehl-Schule weitreichende Entscheidungen.

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