17.09.2026

Schwarzweißfotografie: In einem Raum steht ein Mann an sehr hohen Bücherregalen, links davon sitzen 7 Männer und Frauen in historischer Kleidung und scheinen Punktschrift zu schreiben und zu lesen.

Im Jahr 1915 wurden in Marburg die ersten kriegserblindeten Soldaten in der Universitätsaugenklinik behandelt. Der Direktor der Klinik, Alfred Bielschowsky, tat sich mit dem blinden Studenten Carl Strehl zusammen, um den erblindeten Soldaten mit dem Erlernen der Punktschrift wieder eine Perspektive zu bieten.

Diese Entwicklungen mündeten im März 1916 in die Gründung des heutigen DVBS und am 17. September in Berlin mit der Gründung der heutigen blista. Marburg wurde als Sitz für ein aufzubauendes Zentrum der „höheren Blindenbildung“ ausgewählt, „weil aus nahe liegenden Gründen eine kleine, gesunde, günstig gelegene und nicht zu teure Stadt bevorzugt werden soll.“

Das war heute vor genau 110 Jahren.

Wer mehr über die Geschichte der blista erfahren möchte, findet spannende Infos auf www.blista.de/geschichte.

In der aktuellen blista-News gibt es einen Artikel über die Feierstunde zu diesen Jubiläum, die im Rahmen unseres Sommerfestes stattgefunden hat.